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Gruppenausstellung

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Goldstein/Schneider

Kameda/ Gorten
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Gruppenaustellung
Brodde
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HGfW
2012
Gruppenausstellung

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Gruppensausstellung
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Ottmar v. Poschnger
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2010
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Pico Hamburgo
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Gruppenausstellung
The RealMoi
U.FO im Walden
Alexander von Agoston
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2008
Britta Lembke

VeronesiHöpflinger
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Walden im U.FO
Sebastian Zarius
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2007
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Daphné Bitchatch
Fête des Fous
Adriane Steckhan
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2006
Ulli Märklin

11 Künstler zu Gast
Ralf Jurszo
Martin Bronsema
Schauspiel
Julia Eltner
Thomas Wellhausen
Oh-Seok Kwon
"Licht und Linie"
2005
Patrick Gabler

Josephin Böttger
Jürgen Brockmann
Lucio Orlando
Lesung
Sebastian Kusenberg
Lyrik und Konzert
Raphael Danke
Tilman Schlosser
4 Studenten aus Karlsruhe
2004
Lesung

Jan Klink
Simon Hehemann
Uwe Sennert

 
Weites Land

Anne Karweck-Kim, Malerei

Eröffnung: Donnerstag 23.5.2013 ab 19:00 Uhr
Ausstellung: 24.5. bis 15.6.2013,
Do. u. Fr. 16 bis 19.00 Uhr, Sa. 13 bis 16.00 Uhr.

Künstlergespräch: Samstag den 1.6. um 16.00 Uhr,
“Das Eigene und das Fremde“. Über das Zitat im Bild.

„Die Seele ist ein weites Land“ nennt Anne Karweck-Kim ihren Bilderzyklus. Im U.FO Kunstraum werden im Mai u. Juni fünf ihrer grossformatigen Gemälde zu sehen sein. Die Künstlerin lockt uns in Landschaften, die uns den Kopf verdrehen.

Anne Karweck-Kim ist in der Lüneburger Heide aufgewachsen, in Tostedt , wo sie auch zur Schule gegangen ist. In der Ortsmitte, im Schreibwarenladen, stöbert sie alte Postkarten auf, Heidelandschaft so weit das Auge reicht und dazwischen lodert der Wachholder. Sie collagiert die Postkarten auf ihrer Leinwand und zitiert auch sonst frech aus der Kunstgeschichte. Wenn sie fertig ist, bleibt "Das weite Land", der tiefblaue Himmel und hie und da die Kirchturmspitze von Tosted, dem Heidestädtchen. Die weite Landschaft liegt wie zerfetzt über dem sommerblauen Himmel. Unsere Flugeigenschaften werden auf den Prüfstand gestellt. Wo ist hier oben, wo unten? Egal.
Das Land ist weit, der Himmel gross, Schäfchenwolken ziehen wie Heidschnucken über das Himmelszelt. "Die Sommer meiner Kindheit" möchte man die Eindrücke betiteln, aber die Kindheit ist längst vorüber.
Beunruhigend wälzen sich mächtige Flächen in das friedliche Bildgeschehen und legen sich wie dunkle Schatten von Gewitterwolken über die Landschaft. Wie von tektonischen Platten aufgerissen, verzerrt sich die Perspektive. Vorbei geht die Reise an Breugelschen Szenen, in denen die Künstlerin Randsequenzen der bekannten Bildwelten zitiert. Die Schwerkraft wird aufgelöst, taumelnd geraten wir in einen Sog der alle Sinne in Anspruch nimmt.